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Von der Erde ins All: AOS High-Speed-Technologie dockt an die ISS an

4. November 2024

Die AOS M-VIT High-Speed-Kamera ist Teil eines Forschungsprojekts auf der Internationalen Raumstation ISS. Im Rahmen des DropCoal-Experiments unterstützt sie die präzise Analyse von Tropfendynamik in Mikrogravitation.

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Das Experiment: DropCoal

Warum schicken wir eine Kamera ins All? Die M-VIT ist das Herzstück des DropCoal-Experiments. In einer sechsmonatigen Studie untersuchen Forscher, wie Wassertropfen in der Mikrogravitation verschmelzen und sich vermischen.

Warum das wichtig ist: Das Verhalten von Flüssigkeiten im Weltraum zu verstehen, ist kein blosses Hobby-Projekt. Die Erkenntnisse sind entscheidend für:

  • Medizin: Präzise Verabreichung von Medikamenten für Astronauten.
  • Antrieb: Optimierung der Treibstoffmischung in Raketentriebwerken.
  • Grundlagenforschung: Neue Einblicke in die Fluiddynamik, die auf der Erde so nicht möglich wären.

Die M-VIT: Bereit für extreme Bedingungen

Nicht jede Kamera übersteht den rasanten Flug in einer Falcon 9. Die AOS M-VIT musste beweisen, dass sie mehr kann als nur "schnell" zu sein.
"Nach monatelangen, unerbittlichen Tests gab es endlich das finale 'GO' für den Launch. Unsere M-VIT hat alle Anforderungen an Vibration, Druck und Strahlung mit Bravour bestanden."

Mehr über die Kamara

Tropfendynamik in Mikrogravitation sichtbar gemacht

Das Verschmelzen von Tropfen im All sieht fast tänzerisch aus. Schauen Sie sich hier eine Sequenz der ersten Tests an:

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Warum High-Speed-Imaging für DropCoal entscheidend ist

Bei DropCoal steht nicht nur die Frage im Zentrum, ob Tropfen in Mikrogravitation verschmelzen – sondern wie genau dieser Prozess abläuft. Entscheidend sind dabei die sehr kurzen Übergänge: der erste Kontakt zweier Tropfen, die Bildung der Flüssigkeitsbrücke, die anschliessende Verformung und die Durchmischung im Inneren.

Auf der Erde werden solche Prozesse stark durch die Gravitation beeinflusst. In der Mikrogravitation der ISS lassen sich dagegen Effekte sichtbar machen, die sonst überlagert oder nur schwer isolierbar wären. Für die Forschenden entsteht dadurch eine präzisere Grundlage, um Modelle der Tropfendynamik zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Damit diese Vorgänge zuverlässig ausgewertet werden können, braucht es Bilddaten mit hoher zeitlicher Auflösung, stabiler Bildqualität und reproduzierbarer Aufzeichnung. Genau hier kommt die AOS M-VIT zum Einsatz: Sie dokumentiert die relevanten Phasen des Experiments mit hoher Bildrate und liefert die visuelle Datengrundlage für die spätere Analyse.

Für technische Anwendungen ist das besonders interessant, weil Tropfen- und Flüssigkeitsverhalten in vielen Bereichen eine Rolle spielt – von Dosiersystemen über Einspritzprozesse bis zur Verfahrenstechnik. Die Erkenntnisse aus DropCoal sind deshalb nicht nur für die Raumfahrt relevant, sondern liefern auch Impulse für ein besseres Verständnis komplexer Fluidprozesse unter kontrollierten Bedingungen.

Bei DropCoal steht nicht nur die Frage im Zentrum, ob Tropfen in Mikrogravitation verschmelzen – sondern wie genau dieser Prozess abläuft. Entscheidend sind dabei die sehr kurzen Übergänge: der erste Kontakt zweier Tropfen, die Bildung der Flüssigkeitsbrücke, die anschliessende Verformung und die Durchmischung im Inneren.

Auf der Erde werden solche Prozesse stark durch die Gravitation beeinflusst. In der Mikrogravitation der ISS lassen sich dagegen Effekte sichtbar machen, die sonst überlagert oder nur schwer isolierbar wären. Für die Forschenden entsteht dadurch eine präzisere Grundlage, um Modelle der Tropfendynamik zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

“Warum High-Speed-Imaging für DropCoal entscheidend ist”

Der DropCoal Prozess erklärt

Bei DropCoal steht nicht nur die Frage im Zentrum, ob Tropfen in  verschmelzen – sondern wie genau dieser Prozess abläuft. Entscheidend sind dabei die sehr kurzen Übergänge: der erste Kontakt zweier Tropfen, die Bildung der Flüssigkeitsbrücke, die anschliessende Verformung und die Durchmischung im Inneren.

Einfluss der Mikrogravitation der ISS auf den Dropcoal Prozess

Auf der Erde werden solche Prozesse stark durch die Gravitation beeinflusst. In der Mikrogravitation der ISS lassen sich dagegen Effekte sichtbar machen, die sonst überlagert oder nur schwer isolierbar wären. Für die Forschenden entsteht dadurch eine präzisere Grundlage, um Modelle der Tropfendynamik zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Deshalb wurde der M-VIT ausgewählt: Die technischen Highlights im Missionseinsatz

Die Integration der M-VIT in das DropCoal-Experiment auf der ISS ist kein Zufall, sondern das Ergebnis überlegener technischer Spezifikationen. Für die Analyse der Tropfendynamik in der Schwerelosigkeit sind Präzision und Geschwindigkeit entscheidend.

High-Speed Performance:

Die M-VIT liefert bis zu 4.000 fps (Bilder pro Sekunde) bei voller HD-Auflösung. Für das DropCoal-Experiment bedeutet das, dass selbst die mikrosekundenkurzen Momente des Verschmelzens von Tropfen lückenlos dokumentiert werden.

Kompakte Intelligenz:

Mit Abmessungen von nur 75 x 75 x 75 mm passt das Kraftpaket in die extrem begrenzten Nutzlast-Racks der ISS, ohne Kompromisse bei der Bildqualität einzugehen.

Extreme Robustheit:

Dank der Zertifizierung für Schocks bis zu 200 G und massiven Vibrationen überstand die Kamera den Falcon 9 Launch ohne jegliche Dejustierung der Optik oder Sensortechnik.

Autarke Datensicherheit:

Der interne Non-volatile Flash-Speicher stellt sicher, dass die wertvollen Forschungsdaten auch bei einem Stromausfall oder während der Funkstille zwischen ISS und Bodenstation sicher gespeichert bleiben.

AOS Technologies

Präzision in jeder Millisekunde – Weltweit.

Egal wie schnell Ihr Prozess ist oder wie extrem die Bedingungen sind: AOS Technologies liefert die passenden High-Speed-Lösungen für Ihre spezifischen Anforderungen. Von der industriellen Prozessoptimierung bis hin zur wissenschaftlichen Forschung unterstützen wir Sie mit Schweizer Präzision und innovativer Technik.

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